HÄUFIGE FRAGEN

Hier beantworten wir Ihre Fragen

Ist eine Überweisung notwendig?

Eine Überweisung von einem Kollegen, ganz gleich welcher Fachrichtung, ist grundsätzlich notwendig, wenn es um Leistungen aus kassenärztlichen Bereichen geht. Liegt eine Indikation vor, werden Privatpatienten auch ohne eine Überweisung behandelt.

Wie viel Zeit sollte eingeplant werden?

Der zeitliche Aufwand hängt immer von der Art der jeweiligen Untersuchung ab. Dies kann eine halbe bis auch mehrere Stunden betreffen. Umfangreichere Untersuchungen können aber durchaus auch einen halben Tag in Anspruch nehmen (mit Pausen, in denen Sie sich nicht ununterbrochen in der Praxis aufhalten müssen). Bei der Terminvereinbarung können wir Ihnen individuelle Informationen für Ihre spezielle Untersuchung geben.

Darf ich vorher etwas essen?

Für die meisten Untersuchungen ist ein nüchterner Zustand nicht erforderlich. Es gibt jedoch einige Untersuchungen, die nur nüchtern durchgeführt werden können. Bei der Anmeldung wird man dies jedoch explizit mitteilen. Handelt es sich um eine Myokardszintigrafie (Untersuchung der Herzmuskeldurchblutung), Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts (Speiseröhre- oder Magenentleerungsszintigrafie) oder wird eine Speicheldrüsenszintigrafie durchgeführt, dann ist der nüchterne Zustand die Voraussetzung.

Werden Kontrastmittel injiziert?

Nein! Es sind bei nuklearmedizinischen Untersuchungen keinerlei Kontrastmittel notwendig. Die injizierten Substanzen sind nur sehr schwach radioaktiv. Es sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu befürchten und es sind keine Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Kann ich wie üblich meine Tabletten nehmen?

Grundsätzlich können Medikamente nach Gewohnheit eingenommen werden. Für einige Untersuchungen gelten jedoch Ausnahmen (insbesondere bei der Myokardszintigraphie/ Untersuchung der Herzmuskeldurchblutung). Darüber werden Sie aber bei Terminvereinbarung von uns informiert. Bitte fragen Sie aber im Zweifel bei der Terminvereinbarung oder die Tage vor der Untersuchung nach und bringen eventuell eine Liste der Medikamente mit (insbesondere dann wenn Sie den Termin nicht persönlich vereinbart haben, sondern dieser von der zuweisenden Praxis vereinbart wurde).

Wie lange dauert es, bis der Hausarzt den Befund bekommt?

In aller Regel werden Ihnen die angefertigten Aufnahmen nach Untersuchungsabschluss ausgehändigt. Der überweisende Arzt erhält den schriftlichen Befund innerhalb der nächsten Tage. Für sehr dringende Ergebnisse besteht natürlich die Möglichkeit einer telefonischer Befundbesprechung mit Ihrem behandelnden Arzt.

Besteht eine Gefahr für Kinder bei der Untersuchung?

Es kommen nur sehr schwache radioaktive Substanzen zum Einsatz, die in der Regel keine Beeinträchtigung auf die Gesundheit eines Kindes haben. Zudem wird die verwendete Radioaktivität dem Körpergewicht Ihres Kindes angepasst. Bestehen dennoch Bedenken, kann das intensive Gespräch mit dem Arzt gesucht werden, welches weiterhelfen kann.

Darf Schmuck bei der Untersuchung getragen werden?

Schmuck sowie sämtliche metallischen Utensilien, wie Münzen, Schlüssel oder Gürtel, sollten vor der Szintigraphie abgelegt werden. Nicht störend sind hingegen Implantate, Zahnprothesen oder Herzschrittmacher.

Besteht eine Gefahr durch die Radioaktivität?

Die Belastung durch Strahlung ist in den meisten Fällen geringer als von Röntgenuntersuchungen. Die zum Einsatz kommenden Substanzen zeigen in der Regel keine allergischen Reaktionen und sind im Allgemeinen sehr gut verträglich.

Sind im Anschluss Vorsichtsmaßnahmen notwendig?

Der enge Körperkontakt mit Kleinkindern sowie mit Schwangeren sollte in den nächsten Stunden vermieden werden. Ansonsten sind keine Vorsichtsmaßnahmen vorgesehen. Es darf Auto gefahren werden, es besteht keine Einschränkung im Straßenverkehr. Eine Reduzierung der Strahlenbelastung kann durch reichliches Trinken nach der Untersuchung individuell erfolgen.

Kann die Untersuchung auch während der Schwangerschaft erfolgen?

Für eine Szintigraphieuntersuchung sollte eine Schwangerschaft verlässlich ausgeschlossen sein. Schilddrüsenuntersuchungen ohne Szintigraphie (Laborwertkontrollen sowie Ultraschall) sind jedoch bedenkenlos in der Schwangerschaft möglich.